Kategorie: Pressemitteilungen

Bundestagsabgeordneter Volker Ullrich fordert stärkeres Engagement Deutschlands beim Ariane 6-Programm

Bundestagsabgeordneter zeigt sich solidarisch mit den Protesten der Arbeitnehmerschaft bei MT Aerospace am 19.11.2019

 

Zu den Protesten bei MT Aerospace erklärt der Augsburger Bundestagsabgeordnete Dr. Volker Ullrich:

„Ich stehe hinter den gemeinsamen Protesten von Werksleitung und Arbeitnehmerschaft bei MT Aerospace in Augsburg. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, damit es im Jahr 2020 nicht zu einem Wegfall von etwa 70 Arbeitsplätzen kommen muss. Entscheidend ist, dass der Übergang zwischen dem Ariane 5- und Ariane 6-Programm reibungslos verläuft und es in der Auslastung zu keinen Abbrüchen kommt. Hier liegt der Spielball im Feld der Bundesregierung. Ich habe mich daher bereits in der jüngsten Vergangenheit mehrmals und nachdrücklich an den für Luft- und Raumfahrt zuständigen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sowie an den Luft- und Raumfahrtkoordinator Thomas Jarzombek gewandt, um darauf hinzuwirken, dass Deutschland seinen Anteil bei der europäischen Raumfahrtagentur ESA erhöhen solle. Nur durch eine Erhöhung des deutschen Anteils an der ESA lassen sich auch weitere Teile des Ariane 6-Programms in Augsburg fertigen und so kann eine Sicherstellung der Arbeitsplätze erfolgen. Angesichts der bevorstehenden ESA-Ministerratsentscheidung vom 27.11.2019 habe ich mich nochmals an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt und um ein höheres Engagement Deutschlands geworben. Nur so lässt sich der Übergang zwischen Ariane 5 und Ariane 6 besser managen, was Arbeitsplätze in Augsburg sichert. Augsburg ist ein großartiger Standort der Luft- und Raumfahrtindustrie. Im Bereich MT Aerospace arbeiten absolute Spezialisten. Damit Europa auch im weltweiten Maßstab und Wettbewerb den Anschluss an die Weltspitze im Bereich Raumfahrt nicht verliert, ist hier ein stärkeres deutsches Engagement notwendig. So gewinnt auch Augsburg.“

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Bundesmittel für Augsburger Synagoge werden von 6 auf 13 Millionen Euro erhöht

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute die Erhöhung der Bundesmittel auf 13 Millionen Euro bewilligt. Dazu erklärt der Augsburger Bundestagsabgeordnete Volker Ullrich:

„Der Haushaltsausschuss hat heute mit der deutlichen Erhöhung der Bundesmittel für die Sanierung der Synagoge eine wichtige Entscheidung getroffen.  Das ist eine gute Nachricht für die jüdische Gemeinde und für ganz Augsburg. Die israelitische Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg erhält  damit Planungssicherheit für die Sanierung der Synagoge.

Ich bin dankbar, dass die Synagoge, dieses wunderbare Zeugnis jüdischen Glaubens, saniert und zusätzlich auf neue  Sicherheitsanforderungen eingestellt werden kann. Der Einsatz für den notwendig gewordenen Mehrbedarf hat sich gelohnt.

Mein Dank gilt den Mitgliedern des Haushaltsausschusses, insbesondere den Berichterstattern für den Kulturetat mit denen die Verdoppelung der Mittel verhandelt wurde.  Damit leistet der Bund einen starken Beitrag für die Sanierung der Synagoge. Die weitere Finanzierung wird der Freistaat Bayern leisten. Auch hier bin ich in intensiven Gesprächen.

Die Synagoge ist ein über 100 Jahre altes Zeugnis jüdischen Glaubens und Begegnungsort in unserer Stadt. Verbundenheit mit jüdischen Mitbürgern und Entschlossenheit gegen jede Form von Antisemitismus sind in Deutschland wieder wichtiger denn je geworden. Wir lassen die Synagoge als eine der ältesten und schönsten in Deutschland mit den Sanierungskosten nicht allein und stehen fest an der Seite der jüdischen Gemeinde in Augsburg.”

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MdB Volker Ullrich macht sich für eine Verlängerung der Bahnsteigdächer am Augsburger Hauptbahnhof stark

Abgeordneter im Gespräch mit Verkehrsminister Scheuer

Auf Grund der Berichterstattung setzt sich MdB Volker Ullrich in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Scheuer erneut für eine Verlängerung der Bahnsteigdächer ein.

Der Bundestagsabgeordnete fordert den Minister auf, die DB Station und Service AG der DB einzuwirken, damit die Dächer an den Bahnsteigen im Zuge des Umbaus des Augsburger Hauptbahnhofes verlängert werden.

MdB Volker Ullrich: Festlegung der Dachlängen nicht mehr sachgerecht „Die Festlegung der Dachlängen ist nicht mehr sachgerecht. Sie wurden zu einer Zeit festgelegt, als Augsburg weniger Einwohner zählte und auch der Deutschlandtakt noch nicht bestand. Eine Umplanung ist zwingend erforderlich. Wir dürfen die Fahrgäste wortwörtlich nicht im Regen stehen lassen. “ erklärt Ullrich.

Der Bundestagsabgeordnete verfolgt das Thema seit mehreren Jahren. Am Rande des heutigen Parteivorstandes in München hat MdB Volker Ullrich in einem bilateralen Gespräch mit Andreas Scheuer seine seit 2015 bestehenden Forderungen bekräftigt.

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Ullrich fordert Ausgleich für unterlegenes Augsburg

In den Streit um die Standortentscheidung für Batterieforschung zugunsten Münsters kommt Bewegung. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat angekündigt, Verantwortliche aller unterlegenen Standorte zu einem erneuten Gespräch einzuladen. Diese Nachricht hat den Bundestagsabgeordneten Volker Ullrich erfreut und zu einem Nachhaken in dieser Angelegenheit veranlasst. In einem erneuten Schreiben zeigt er sich überzeugt, dass der Bund einen Weg finden wird, wie ein Ausgleich für Augsburg geschaffen werden kann. Das habe Augsburg verdient.

„Münster hat dieses Mal den Zuschlag erhalten. Doch Augsburg verfügt in Zukunftstechnologien über eine hervorragende fachliche Expertise. Fachkräfte, Forscher und Ingenieure in unserer gesamten Region haben ebenso bestmögliche politische Unterstützung verdient“, betont Ullrich. Als Kompensation hofft der Abgeordnete auf Bundesförderung für den Leichtbau von Autos. „Es geht auch um Arbeitsplätze. Der Wirtschaftsstandort Augsburg kann nur gewinnen, wenn noch viele weitere entstehen. Deshalb lasse ich nicht locker. Beharrlichkeit zahlt sich aus.“

Für die Zukunft fordert Ullrich eine bessere Zusammenarbeit. „Abgeordnete sind Volksvertreter. Wir möchten in Vorhaben besser eingebunden und informiert werden und Transparenz bei Entscheidungen.“

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