Kategorie: Pressemitteilungen

MdB Volker Ullrich macht sich für eine Verlängerung der Bahnsteigdächer am Augsburger Hauptbahnhof stark

Abgeordneter im Gespräch mit Verkehrsminister Scheuer

Auf Grund der Berichterstattung setzt sich MdB Volker Ullrich in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Scheuer erneut für eine Verlängerung der Bahnsteigdächer ein.

Der Bundestagsabgeordnete fordert den Minister auf, die DB Station und Service AG der DB einzuwirken, damit die Dächer an den Bahnsteigen im Zuge des Umbaus des Augsburger Hauptbahnhofes verlängert werden.

MdB Volker Ullrich: Festlegung der Dachlängen nicht mehr sachgerecht „Die Festlegung der Dachlängen ist nicht mehr sachgerecht. Sie wurden zu einer Zeit festgelegt, als Augsburg weniger Einwohner zählte und auch der Deutschlandtakt noch nicht bestand. Eine Umplanung ist zwingend erforderlich. Wir dürfen die Fahrgäste wortwörtlich nicht im Regen stehen lassen. “ erklärt Ullrich.

Der Bundestagsabgeordnete verfolgt das Thema seit mehreren Jahren. Am Rande des heutigen Parteivorstandes in München hat MdB Volker Ullrich in einem bilateralen Gespräch mit Andreas Scheuer seine seit 2015 bestehenden Forderungen bekräftigt.

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Ullrich fordert Ausgleich für unterlegenes Augsburg

In den Streit um die Standortentscheidung für Batterieforschung zugunsten Münsters kommt Bewegung. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat angekündigt, Verantwortliche aller unterlegenen Standorte zu einem erneuten Gespräch einzuladen. Diese Nachricht hat den Bundestagsabgeordneten Volker Ullrich erfreut und zu einem Nachhaken in dieser Angelegenheit veranlasst. In einem erneuten Schreiben zeigt er sich überzeugt, dass der Bund einen Weg finden wird, wie ein Ausgleich für Augsburg geschaffen werden kann. Das habe Augsburg verdient.

„Münster hat dieses Mal den Zuschlag erhalten. Doch Augsburg verfügt in Zukunftstechnologien über eine hervorragende fachliche Expertise. Fachkräfte, Forscher und Ingenieure in unserer gesamten Region haben ebenso bestmögliche politische Unterstützung verdient“, betont Ullrich. Als Kompensation hofft der Abgeordnete auf Bundesförderung für den Leichtbau von Autos. „Es geht auch um Arbeitsplätze. Der Wirtschaftsstandort Augsburg kann nur gewinnen, wenn noch viele weitere entstehen. Deshalb lasse ich nicht locker. Beharrlichkeit zahlt sich aus.“

Für die Zukunft fordert Ullrich eine bessere Zusammenarbeit. „Abgeordnete sind Volksvertreter. Wir möchten in Vorhaben besser eingebunden und informiert werden und Transparenz bei Entscheidungen.“

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Solidaritätsbesuch bei der jüdischen Gemeinde von Dr. Volker Ullrich, MdB mit Andreas Jäckel, MdL und Johannes Hinterberger, MdL und Bürgermeisterin Eva Weber

Solidaritätsbesuch bei der jüdischen Gemeinde von Dr. Volker Ullrich, MdB mit Andreas Jäckel, MdL und Johannes Hinterberger, MdL und Bürgermeisterin Eva Weber

MdB Dr. Volker Ullrich: „Entschlossen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus vorgehen“ Solidaritätsbesuch des Abgeordneten mit Bürgermeisterin Eva Weber und den Landtagsabgeordneten Andreas Jäckel und Johannes Hintersberger bei der israelitischen Kultusgemeinde Augsburg

Ullrich: „Die furchtbare Tat von Halle macht es notwendig, Solidarität und Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinde zum Ausdruck zu bringen.“ Der Bundestagsabgeordnete brachte seine Solidarität gemeinsam mit der Augsburger Bürgermeisterin Eva Weber und den Landtagsabgeordneten Andreas Jäckel und Johannes Hintersberger bei einem Besuch in der Augsburger Synagoge zum Ausdruck.

Die Gäste wurden durch den Präsidenten, Alexander Mazo, und weiteren Vorstandsmitgliedern der jüdischen Kultusgemeinde empfangen. Sie informierten sich auch über die Sicherheitsvorkehrungen an der Synagoge vor Ort. Gemeinsam erklären sie:

„Jüdische Einrichtungen müssen intensiv geschützt werden. Das ist leider eine traurige Notwendigkeit. Wir haben Vertrauen in die Arbeit der Polizei Augsburg. Sicherheitsmaßnahmen sind notwendig. Aber sie sind nicht das einzige. Die Gesellschaft muss sich insgesamt entschlossen gegen jede Form von Antisemitismus stellen.“

Volker Ullrich, Eva Weber, Andreas Jäckel und Johannes Hintersberger:

„Die Tat von Halle macht deutlich, dass der Rechtsextremismus eine große und reelle Bedrohung darstellt. Die Tat ist eine furchtbare Tragödie. Zwei Menschen sind ermordet worden. Der Terrorakt galt der jüdischen Gemeinde in Halle am Jom-Kippur-Tag. Dieser Anschlag auf jüdisches Leben ist ein Anschlag auf uns alle, auf das, was den Kern unseres friedlichen Zusammenlebens ausmacht. Wir stehen zur jüdischen Gemeinde in Augsburg.“

 

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Anlage: 2 Fotos der Begegnung – zu Ihrer Verwendung.

Ullrich bewirbt Bundesprogramm: Zu gut für die Tonne

Ullrich bewirbt Bundesprogramm: Zu gut für die Tonne

Ullrich: „Es werden zu viele Lebensmittel entsorgt, die noch essbar sind.“

Ullrich ruft alle Augsburger Unternehmen, Initiativen und Einzelpersonen auf, sich für den Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ zu bewerben mit Projekten, die Lebensmittelverschwendung verhindern. Die Bewerbung geht bis 13.10.2019. Der Preis wird bereits zum fünften Mal vergeben.

„Es gibt in Augsburg bereits viele Projekte, die Lebensmittelverschwendung reduzieren und zum Mitmachen anregen“, meint Bundestagsabgeordneter Dr. Volker Ullrich.

Ullrich: „Allein in Bayern werden 65 kg Lebensmittel pro Person entsorgt.“

Nach Angaben des Abgeordneten wären zwei Drittel davon vermeidbar. Das entspricht 43 Kilogramm pro Person oder 1,3 Millionen Tonnen insgesamt, also einer Menge von 73.000 vollbeladenen LKWs.

„Die Bundesregierung hat bereits im Februar die Nationale Strategie zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung beschlossen. Ziel ist, die Lebensmittelabfälle bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren“, erklärt Ullrich.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft will mit dem Wettbewerb „zu gut für die Tonne“ mehr Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln sorgen.

 

Hintergrund:

Zu gut für die Tonne! – Bundespreis

Mit dem Zu gut für die Tonne! – Bundespreis zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in 2020 bereits zum fünften Mal herausragende Projekte aus, die dazu beitragen Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Teilnehmen können Unternehmen, Verbände, Vereine, Kommunen, Forschungseinrichtungen ebenso wie Einzelpersonen.

Die Bewerbungsphase zum Bundespreis 2020 geht bis zum 13. Oktober 2019. Bewerbung unter:

www.zugutfuerdietonne.de/bundespreis

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