Ullrich fordert Ausgleich für unterlegenes Augsburg

In den Streit um die Standortentscheidung für Batterieforschung zugunsten Münsters kommt Bewegung. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat angekündigt, Verantwortliche aller unterlegenen Standorte zu einem erneuten Gespräch einzuladen. Diese Nachricht hat den Bundestagsabgeordneten Volker Ullrich erfreut und zu einem Nachhaken in dieser Angelegenheit veranlasst. In einem erneuten Schreiben zeigt er sich überzeugt, dass der Bund einen Weg finden wird, wie ein Ausgleich für Augsburg geschaffen werden kann. Das habe Augsburg verdient.

„Münster hat dieses Mal den Zuschlag erhalten. Doch Augsburg verfügt in Zukunftstechnologien über eine hervorragende fachliche Expertise. Fachkräfte, Forscher und Ingenieure in unserer gesamten Region haben ebenso bestmögliche politische Unterstützung verdient“, betont Ullrich. Als Kompensation hofft der Abgeordnete auf Bundesförderung für den Leichtbau von Autos. „Es geht auch um Arbeitsplätze. Der Wirtschaftsstandort Augsburg kann nur gewinnen, wenn noch viele weitere entstehen. Deshalb lasse ich nicht locker. Beharrlichkeit zahlt sich aus.“

Für die Zukunft fordert Ullrich eine bessere Zusammenarbeit. „Abgeordnete sind Volksvertreter. Wir möchten in Vorhaben besser eingebunden und informiert werden und Transparenz bei Entscheidungen.“

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